Guide: RDAP
Was ist RDAP und wann brauchst du es?
RDAP ist der strukturierte Nachfolger klassischer WHOIS-Abfragen. Statt frei formatierter Textblöcke bekommst du maschinenlesbare Daten zu Domains, Netzbereichen und ASNs.
Wofür RDAP gut ist
- Registrierungsstatus, Nameserver und Event-Historien bei Domains lesen
- Zuständige Organisationen für IP-Blöcke und ASNs erkennen
- Abuse-, Registry- oder Registrar-Kontext für Incidents einordnen
Warum RDAP oft besser als WHOIS ist
- Strukturierte JSON-Daten statt frei formatierter Texte
- Besser für Automatisierung und konsistente Auswertung
- Klare Modelle für Domains, IPs und ASNs
Grenzen und Missverständnisse
- Redigierte Kontaktdaten sind normal und kein Fehler.
- RDAP ersetzt keine technische Erreichbarkeitsprüfung per DNS oder TLS.
- Je nach Registry unterscheiden sich Vollständigkeit und Rate-Limits.
FAQ
Ist RDAP nur für Domain-Eigentum gedacht?
Nein. IP- und ASN-Abfragen sind genauso wichtige Anwendungsfälle.
Wann reicht WHOIS noch aus?
Meist nur in Altsystemen, alten Prozessen oder wenn du aus Kompatibilitätsgründen damit arbeiten musst.
Welches Tool passt dazu?
Der RDAP Viewer ist der direkte Einstieg. Für Vergleich und Einordnung hilft RDAP vs WHOIS.