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Guide: Fehleranalyse

DNS-Probleme systematisch prüfen

Bei DNS-Incidents ist Aktionismus teuer. Besser ist eine feste Reihenfolge, mit der du Delegation, konkrete Records, TTL und Resolver-Sicht nacheinander abprüfst.

Eine praktische Reihenfolge für DNS-Fehlersuche bei Web, Mail und Migrationen.

Starte bei der Delegation

  • Prüfe zuerst, welche Nameserver autoritativ sein sollen.
  • Wenn die Delegation selbst falsch ist, helfen Detail-Checks einzelner Records kaum.
  • Auch Glue-Records und ausstehende Registrar-Änderungen können das Bild verziehen.

Danach die eigentlichen Records

  • A und AAAA für Websites
  • MX und TXT für Mail
  • PTR für Mailserver und Reverse-DNS-Prüfungen

Resolver-Sicht und TTL ernst nehmen

  • Vergleiche mindestens zwei Resolver, wenn eine Aenderung angeblich schon live ist.
  • Niedrige TTL beschleunigen Umstellungen, hohe TTL verzögern sie.
  • Dokumentiere, welcher Resolver was wann gesehen hat, statt nur zu sagen 'bei mir geht es'.

FAQ

Welcher Schritt wird am häufigsten übersprungen?
Die Delegationsprüfung. Viele Teams schauen sofort auf A oder MX, obwohl die Nameserver-Basis schon falsch ist.
Warum ist Resolver-Vergleich so wichtig?
Weil Caches und unterschiedliche Sichtweisen den Eindruck erwecken können, ein DNS-Problem sei gelöst oder überhaupt nicht vorhanden.
Welche Tools passen am besten dazu?
DNS Lookup, DNS Propagation Checker, Reverse DNS und RDAP Viewer sind die stärkste Kombination.

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