Tool: RDAP
RDAP Viewer für Domains, IPs und ASNs
RDAP ist der strukturierte Nachfolger klassischer WHOIS-Abfragen. Die Seite hilft dir, Registrierungsstatus, Events, Nameserver und Netzwerk-Zuständigkeiten schneller zu lesen.
Tool
Das interaktive Tool wird nach dem Laden des JavaScript-Bundles aktiv. Die sichtbaren Inhalte darunter erklären bereits Zweck, Datenfluss und typische Auswertung.
Datenfluss
Direkter Browseraufruf an rdap.org
Die Anfrage geht direkt aus dem Browser an rdap.org beziehungsweise an von dort vermittelte Registry-Endpunkte. Inhalte und Rate-Limits hängen von der jeweiligen Registry ab.
So funktioniert es
- Wähle Domain, IP oder ASN als Typ und sende die Abfrage direkt aus dem Browser.
- Das Tool zeigt die JSON-Antwort ohne serverseitige Nachbearbeitung an.
- Gerade bei Provider-, Abuse- oder Registrar-Fragen spart dir das den Umweg über unstrukturierte WHOIS-Ausgaben.
So liest du das Ergebnis
- Achte bei Domains auf Status-Felder, Registrierungsdaten, Nameserver und Event-Historie.
- Bei IPs und ASNs sind vor allem Verantwortlichkeiten, Prefixe und Netzbereich-Zuordnungen wichtig.
- Viele Antworten sind absichtlich redigiert. Das ist normal und kein Tool-Fehler.
Wann du RDAP statt WHOIS nutzen solltest
- Wenn du strukturierte Daten für Automatisierung, Triage oder Support brauchst.
- Wenn du Domain-, IP- und ASN-Kontext in einem konsistenten Modell lesen willst.
- Wenn alte WHOIS-Outputs zu uneinheitlich, redigiert oder maschinell schlecht auswertbar sind.
FAQ
Was ist der Vorteil gegenüber WHOIS?
RDAP liefert strukturierte JSON-Daten statt frei formatierter Textblöcke und ist besser für maschinelle Auswertung geeignet.
Warum fehlen manchmal Kontaktdaten?
Viele Registries redigieren personenbezogene Informationen aus Datenschutz- und Missbrauchsgründen.
Kann ich damit Registrar-Locks oder Transfer-Sperren erkennen?
Oft ja. Die Statuswerte zeigen häufig, ob eine Domain etwa gegen Updates oder Transfers gesperrt ist.